Ton-Bild-Zeit

Klasse Film und bewegtes Bild der Kunsthochschule Kassel
in Kooperation mit dem Filmladen Kassel e.V. präsentieren:
Filmladen Kassel e.V., Goethestrasse 31, 34119 Kassel
Eintritt: EUR 6,00

Ton-Bild-Zeit: Susan Mogul’s Woman’s Building / Sing, O Barren Woman / Everyday Echo Street; A Summer Diary / Mom's Move

Zu Gast:
Susan Mogul
Datum:
20.06.2018
Filmlänge:
77 min
Ort:
Filmladen Kassel, Goethestr. 31, 34119 Kassel

Geboren und aufgewachsen in New York und seit 1973 in Los Angeles tätig, zählt Susan Mogul zu den wichtigsten Exponentinnen des feministischen Experimentalfilm-Schaffens und der Performance-Kunst in den USA der letzten Jahrzehnte. Ihre autobiographisch gefärbten Filmarbeiten und Performances verbinden die Form des Essays mit Elementen der Stand-up Comedy und stellen tradierte Geschlechterrollen und Machtverhältnisse auf ebenso spielerische wie provokativ Art und Weise in Frage.
(Vinzenz Hediger)

http://filmladen.de/index.php?id=-1&uid=4280

Ton-Bild-Zeit: Kopfüber im Geäst

Kurzfilme von Ute Aurand

Zu Gast:
Ute Aurand
Datum:
18.04.2018
Filmlänge:
60 min
Ort:
Filmladen Kassel, Goethestr. 31, 34119 Kassel

Die Auswahl an kürzeren 16mm-Filmen enthält: Kopfüber im Geäst (2009), Halbmond für Margaret (2004), Paulina (2011), Susan+Lisbeth (2012), Im Park (2008), ZUOZ (2008).

http://filmladen.de/index.php?id=-1&uid=4227

THE MIRROR STAGE – Vier Filme von Ben Russell

Zu Gast:
Ben Russell
Datum:
08.02.2017
Filmlänge:
90 min
Ort:
Filmladen Kassel, Goethestr. 31, 34119 Kassel

Filmvorführung in Kooperation mit der documenta 14

HE WHO EATS CHILDREN (2016, 25 Min) ist das spekulative Porträt eines im surinamischen Dschungel lebenden Niederländers, der Bootsmotoren repariert und des Kannibalismus verdächtigt wird.
YOLO (2015, 6 Min), entstanden in Kollaboration mit dem EAT MY DUST Jugendkollektiv aus Soweto/Südafrika, ist ein wildes strukturalistisches Mash-up.
Als dokumentarisches Portrait Utopias ist ATLANTIS (2014, 23 Min) zu verstehen – einer immer schon und/oder niemals existierenden Insel.
TRYPPS #7 – Badlands (USA, 2011, 10 Min) dokumentiert in einer 10-minütigen Plansequenz den LSD-Trip einer jungen Frau im Badlands Nationalpark.

Ben Russell ist Filmemacher, bildender Künstler und Kurator. In seinen Filmen, Installationen und Performances setzt er sich mit der Geschichte und Semiotik des bewegten Bildes auseinander. Insbesondere Elemente des frühen Kinos, sowie des surrealistischen und ethnographischen Films werden dabei zitiert. Ben Russell ist Guggenheim Fellow (2008) und FIPRESCI Preisträger (2010); seine Arbeiten wurden u.a. im Centre Georges Pompidou, im Museum of Modern Art, auf dem Rotterdam Film Festival und der Viennale präsentiert. Ben Russell ist Teilnehmer der documenta 14 in Athen und Kassel.

Im Anschluss: Ben Russel im Gespräch mit Volko Kamensky

J’ai mis 9 ans à ne pas terminer (Ich hab’ 9 Jahre gebraucht, um nicht fertig zu werden) von Frédéric Danos

(F 2001-2010, französisches Original mit engl. UT und Live-Kommentaren)

Zu Gast:
Frédéric Danos
Datum:
14.12.2016
Filmlänge:
85 min
Ort:
Filmladen Kassel, Goethestr. 31, 34119 Kassel

Ein Film von und erzählt von Frédéric Danos

Neun Jahre lang habe ich einen Dokumentarfilm so gemacht, wie Achilles einer Schildkröte hinterherjagt und habe den verbleibenden Rest immer weiter geteilt: die Arbeit, das Geld, die Fragestellung, die Liebe, die Identität. Ich habe von der Fertigstellung des Filmes abgesehen, doch der Film wollte sich nicht damit begnügen.
2010 habe ich mir dann gesagt, dass die Vorführung disparater Sequenzen, ergänzt durch einen live im Saal gesprochenen Kommentar bezüglich dem was fehlt und warum es fehlt, auch eine Möglichkeit sein kann, einen Film zu machen.
Einen Film, der mit einem Viehdiebstahl beginnen könnte, und anschließend zeigen würde, wie man zur Polizei überläuft, um stellvertretend Rache auszuüben (eine kleine ätzende Bohrung mittels einer Praxis der Sprache, des Maßes, des Wahns, der Gemeinschaft, des Anderen, der Aufmerksamkeit, der Aufteilung, des Kannibalismus). Einen Film, der schließlich mit einem Namen endet, den man ganz sicher mag. Eine Fiktion also.
(Text: Frédéric Danos)

Im Anschluss: Frédéric Danos im Gespräch mit Volko Kamensky und Jan Peters.

THOMAS HARLAN – WANDERSPLITTER von Christoph Hübner und Gabriele Voss

EINE 'ANTI-BIOGRAPHIE' (D 2007)

Zu Gast:
Gabriele Voss
Datum:
02.11.2016
Filmlänge:
96 min
Ort:
Filmladen Kassel, Goethestr. 31, 34119 Kassel

Ein Sanatorium, ein Zimmer, ein Schreibtisch, Aussicht auf die Berge. Der Kamera zugewandt: Thomas Harlan, Autor und Filmemacher, Abenteurer, Nazi-Verfolger. Er spricht, denkt nach, verführt, bricht ab. Ein Film entsteht im Kopf: eine Fahrt durch Moskau, eine Begegnung mit Hitler, 'Sprache als Kathedrale', die stillschweigende Rehabilitierung von Kriegsverbrechern, angezündete Kinos und das Verhältnis zu seinem Vater, dem Jud Süß-Regisseur Veit Harlan.

Im Anschluss: Gabriele Voss im Gespräch mit Volko Kamensky und Jan Peters.

Der Eintritt ist für Mitglieder der Klasse Film und bewegtes Bild gratis, wenn sie vor 17h erscheinen und sich anmelden. Alle anderen zahlen: 6,- €