Aktuelle Veranstaltungen

Zwei Filme von Jan Soldat: HAFTANLAGE 4614 und COMING OF AGE

(D 2015, 60 Min / D 2016, 14 Min)

Zu Gast:
Jan Soldat
Datum:
06.07.2016
Filmlänge:
74 min
Ort:
Filmladen Kassel, Goethestr. 31, 34119 Kassel

In "Coming of Age" pflegen zwei ältere Herren ihrer Neigung nach und machen aus der Not eine Tugend.
Gewickelt und gepudert sitzt der eine im Laufgitter und der andere auf der Couch. Es läuft ein Schwulenporno, während die Geschichte ihrer sexuellen Emanzipation erzählt wird. Eine Alternatvie zum Wellnessurlaub haben sich die zwei Betreiber der Haftanlage 4614 einfallen lassen: in ihrem selbst inszenierten Gefängnis wird geknebelt, gepeitscht und gequält.

Im Anschluss Jan Soldat im Gespräch mit Franziska Wank und Sevda Güler

LA BENDITA MANIA DE CONTRA von Emanuel Giraldo Betancur

(Cuba 2015, OmeU)

Zu Gast:
Emanuel Giraldo Betancur und seinem Film „La bendita mania de contar“
Datum:
08.06.2016
Filmlänge:
28 min
Ort:
Filmladen Kassel, Goethestr. 31, 34119 Kassel

Emanuel Giraldo Betancur präsentiert seinen Film „La bendita mania de contra“ über den er schreibt: "Wir luden Menschen in ein altes Kino in Havanna ein, die bereit waren uns ihre Geschichten zu erzählen und darzustellen. So einfach." Ausserdem hält Emanuel Giraldo Betancur einen Vortrag mit dem Titel "Der Dokumentarfilm als Schöpfer und Abbild von Vorstellungswelten".

Im Anschluss Emanuel Giraldo Betancur im Gespräch mit Sita Scherer, Franziska Wank und Sevda Güler

Alumni Julius Schultheiß bei der Berlinale

Datum:
15.02.2016
Uhrzeit:
19h30
Ort:
Berlinale, CinemaxX 3
Dauer:
76 min

Der neue Film des Kunsthochschul-Absolventen Julius Schultheiß wird bei der Berlinale in der Sektion "Perspektive deutsches Kino 2016" zu sehen sein. Hier ein Auszug der Pressemitteilung:

Lotte (Karin Hanczewski) hat im gleichnamigen Spielfilm von Julius Schultheiß ihren Beruf schon gefunden, sie ist Krankenschwester. Aber eine Berufung ist es nicht, Lotte sucht ihre Herausforderungen im Nachtleben. Obwohl sie eine schon fast erwachsene Tochter hat, kann und will sie selbst nicht richtig erwachsen werden. Regisseur und Produzent Julius Schultheiß hat bis 2014 an der Kunsthochschule in Kassel studiert und feiert mit dem von ihm selbst produzierten Film Lotte sein Debüt.

Schlafende Väter - 30 Jahre nach dem Bluterskandal

Datum:
27.01.2016
Uhrzeit:
22h50
Ort:
Schweizer Fernsehen SRF

Am Mittwoch, den 27.01.2016 um 22h50 läuft im Schweizer Fernsehen SRF der Abschlussfilm von Julia Geiss (Klasse Film und bewegtes Bild an der Kunsthochschule Kassel) unter dem Titel "Schlafende Väter - 30 Jahre nach dem Bluterskandal". Der Film hatte beim letztjährigen Kasseler DokFest im Wettbewerb um den Goldenen Herkules eine Lobende Erwähnung bekommen. Dort war er unter dem Titel "Vier danach" zu sehen.

Zum Inhalt des Films:
Katharina, Marius und Malte verbindet nichts außer dieser eine Verlust: Ihre Väter starben aufgrund eines HIV-verseuchten Präparates für Bluterkranke. Die Filmemacherin Julia Geiß macht sich auf die Suche nach den Vätern, die in aller Stille starben. Es ist auch die Suche nach dem eigenen Vater. Und sie findet mehr, als nur eine Hinterlassenschaft von monatlichen Entschädigungszahlungen der Pharmaindustrie.

Beitrag mit Minecraftolia bei ARTE Kurzschluss

Datum:
22.01.2016
Uhrzeit:
23:33
Ort:
ARTE

Videospiele beeinflussen unsere audiovisuelle Sprache eben so sehr wie der Film. Kurzschluss trifft Alexander Stein, Co-Chef des Kurzfilmfestivals Interfilm und Kurator der Filmreihe in the name oft he game im Computerspielemuseum Berlin und fragt nach: Was lernt der Kurzfilm von den Games und anders herum? Entsteht hier gerade etwas ganz Neues? Dazu erklären uns die Filmemacher Leonard Bahro und Jasper Meiners anhand ihres Films Minecraftolia was sie am medialen Mix reizt und welchen Einfluss Kamera- und Postproduktionstechnik haben. Eine Annäherung an die relativ junge Liaison zwischen Spiel und Film.

KURZSCHLUSS - DAS KURZFILMMAGAZIN auf ARTE
Freitag Nacht 22.01.2016 um 23:33 UHR und im Anschluss in der Arte+7 Mediathek

cinema.arte.tv/de/artikel/kurzschluss-schwerpunkt-videospiele