Aktuelle Veranstaltungen

Beitrag über die Klasse bei "Kurzschluss - Das Magazin"

Datum:
29.03.2017
Uhrzeit:
23:46
Ort:
ARTE

"Kurzschluss - Das Magazin" hat die Klasse „Film und bewegtes Bild“ an der Kunsthochschule Kassel besucht. Die Kunsthochschule Kassel hat nicht auf Bachelor- und Master-Abschlüsse umgestellt und sich so einen größeren Freiraum in der Lehre bewahrt. Jan Peters, Filmemacher und Professor, und Volko Kamensky, Filmemacher und künstlerischer Mitarbeiter, erklären uns, wie sie es schaffen, den Studierenden das filmische Experiment und das filmische Handwerk so zu erklären, dass sie es in ein spannendes Verhältnis zueinander setzen können. Joey Arand und Jan Heise, Schüler von Peters und Kamensky, stellen ihre Projekte vor, die schon großes Interesse und einiges an Lob geerntet haben. Kassel ist nicht nur die Stadt der documenta – die Kunsthochschule mit ihren Filmklassen gilt als feststehende Größe unter den deutschen Filmhochschulen. Ihre Einmaligkeit verdankt sie der freien Lehre, der Entdeckung und Förderung individueller Talente und ihrer Interdisziplinarität.
arte.tv/guide/de/071784-001-A/kurzschluss-das-magazin

THE MIRROR STAGE – Vier Filme von Ben Russell

Zu Gast:
Ben Russell
Datum:
08.02.2017
Filmlänge:
90 min
Ort:
Filmladen Kassel, Goethestr. 31, 34119 Kassel

Filmvorführung in Kooperation mit der documenta 14

HE WHO EATS CHILDREN (2016, 25 Min) ist das spekulative Porträt eines im surinamischen Dschungel lebenden Niederländers, der Bootsmotoren repariert und des Kannibalismus verdächtigt wird.
YOLO (2015, 6 Min), entstanden in Kollaboration mit dem EAT MY DUST Jugendkollektiv aus Soweto/Südafrika, ist ein wildes strukturalistisches Mash-up.
Als dokumentarisches Portrait Utopias ist ATLANTIS (2014, 23 Min) zu verstehen – einer immer schon und/oder niemals existierenden Insel.
TRYPPS #7 – Badlands (USA, 2011, 10 Min) dokumentiert in einer 10-minütigen Plansequenz den LSD-Trip einer jungen Frau im Badlands Nationalpark.

Ben Russell ist Filmemacher, bildender Künstler und Kurator. In seinen Filmen, Installationen und Performances setzt er sich mit der Geschichte und Semiotik des bewegten Bildes auseinander. Insbesondere Elemente des frühen Kinos, sowie des surrealistischen und ethnographischen Films werden dabei zitiert. Ben Russell ist Guggenheim Fellow (2008) und FIPRESCI Preisträger (2010); seine Arbeiten wurden u.a. im Centre Georges Pompidou, im Museum of Modern Art, auf dem Rotterdam Film Festival und der Viennale präsentiert. Ben Russell ist Teilnehmer der documenta 14 in Athen und Kassel.

Im Anschluss: Ben Russel im Gespräch mit Volko Kamensky

J’ai mis 9 ans à ne pas terminer (Ich hab’ 9 Jahre gebraucht, um nicht fertig zu werden) von Frédéric Danos

(F 2001-2010, französisches Original mit engl. UT und Live-Kommentaren)

Zu Gast:
Frédéric Danos
Datum:
14.12.2016
Filmlänge:
85 min
Ort:
Filmladen Kassel, Goethestr. 31, 34119 Kassel

Ein Film von und erzählt von Frédéric Danos

Neun Jahre lang habe ich einen Dokumentarfilm so gemacht, wie Achilles einer Schildkröte hinterherjagt und habe den verbleibenden Rest immer weiter geteilt: die Arbeit, das Geld, die Fragestellung, die Liebe, die Identität. Ich habe von der Fertigstellung des Filmes abgesehen, doch der Film wollte sich nicht damit begnügen.
2010 habe ich mir dann gesagt, dass die Vorführung disparater Sequenzen, ergänzt durch einen live im Saal gesprochenen Kommentar bezüglich dem was fehlt und warum es fehlt, auch eine Möglichkeit sein kann, einen Film zu machen.
Einen Film, der mit einem Viehdiebstahl beginnen könnte, und anschließend zeigen würde, wie man zur Polizei überläuft, um stellvertretend Rache auszuüben (eine kleine ätzende Bohrung mittels einer Praxis der Sprache, des Maßes, des Wahns, der Gemeinschaft, des Anderen, der Aufmerksamkeit, der Aufteilung, des Kannibalismus). Einen Film, der schließlich mit einem Namen endet, den man ganz sicher mag. Eine Fiktion also.
(Text: Frédéric Danos)

Im Anschluss: Frédéric Danos im Gespräch mit Volko Kamensky und Jan Peters.

7. HESSISCHER HOCHSCHULFILMTAG

Datum:
17.11.2016
Uhrzeit:
10:00
Ort:
Bali-Kino im Kulturbahnhof Kassel (Rainer-Dierichs-Platz 1, 34117 Kassel)
Dauer:
480 min

Vier Hochschulen - eine Werkschau.

Am 17. November 2016 findet der 7. Hessische Hochschulfilmtag statt, ein Screening für Fachpublikum, bei dem seit nun mittlerweile sieben Jahren die besten filmischen Werke und kommenden Projekte der filmschaffenden Hessischen Hochschulen präsentiert werden (Szenischer Film, Dokumentarfilm, Trickfilm und neue Formate).

Das Ziel des Hessischen Hochschulfilmtages ist es, Kontakte zwischen Studierenden, AbsolventInnen hessischer Filmhochschulen und den VertreterInnen der Film-, Fernseh- und Medienbranche (ProduzentInnen, RedakteurInnen, VertriebspartnerInnen, FestivalleiterInnen, Förderern und Förderinnen, sowie Institutionen) herzustellen. Neben des Screenings werden durch Pitchings und Gespräche Impulse für zukünftige Zusammenarbeiten gesetzt.

Der 7. Hessische Hochschulfilmtag findet erneut im Rahmen des 33. Kasseler Dokumentarfilm- und Videofestes statt.

Alle Studierenden und Absolvent_innen präsentieren ihre Filme und Projekte persönlich. Auch die Fachbesucher_innen sind dazu eingeladen, sich kurz vorzustellen. Bei der anschließenden Abendveranstaltung kann dann nach Herzenslust genetzwerkt werden.

Das Foto ist von Alexandra Leibmann.

PROGRAMM-ÜBERSICHT

10:00 Die Hochschulen stellten sich vor
10:30 Trickfilm
11:30 die Fachbesucher stellten sich vor
12:00 Dokumentarfilm
12:45 Mittagspause

13:45 Experimentalfilm
14:45 Pitching
15:45 Kaffeepause

16:15 Spielfilm I
17:45 Vorstellung von 'Profis Plaudern Praxis VIII
18:15 Spielfilm II
19:00 Abendbuffet mit anschließendem
Ausklingen in der DokfestLounge

THOMAS HARLAN – WANDERSPLITTER von Christoph Hübner und Gabriele Voss

EINE 'ANTI-BIOGRAPHIE' (D 2007)

Zu Gast:
Gabriele Voss
Datum:
02.11.2016
Filmlänge:
96 min
Ort:
Filmladen Kassel, Goethestr. 31, 34119 Kassel

Ein Sanatorium, ein Zimmer, ein Schreibtisch, Aussicht auf die Berge. Der Kamera zugewandt: Thomas Harlan, Autor und Filmemacher, Abenteurer, Nazi-Verfolger. Er spricht, denkt nach, verführt, bricht ab. Ein Film entsteht im Kopf: eine Fahrt durch Moskau, eine Begegnung mit Hitler, 'Sprache als Kathedrale', die stillschweigende Rehabilitierung von Kriegsverbrechern, angezündete Kinos und das Verhältnis zu seinem Vater, dem Jud Süß-Regisseur Veit Harlan.

Im Anschluss: Gabriele Voss im Gespräch mit Volko Kamensky und Jan Peters.

Der Eintritt ist für Mitglieder der Klasse Film und bewegtes Bild gratis, wenn sie vor 17h erscheinen und sich anmelden. Alle anderen zahlen: 6,- €